Das
Gebäude, antiken Ursprungs, wurde 1348
unmittelbar hinter einem robusten Wachturm der
Stadtmauer aus dem 10.-11. Jahrhundert wieder
aufgebaut und gleicht nun einer achteckigen Apsis.
Die Fassade aus Stein wurde 1468
beendet, wogegen das elegante, mit Dekors geschmückte
Portal mit einem Basrelief von dem Steinmetz
Giorgio da Corona, auf das Jahr 1476
zurückgeht. Das zweibogige Glockenfenster
ist von Donato da Lugano (1501).
Im Inneren, auf der linken Seite des Kirchenschiffes
befinden sich ein erwähnenswertes Fresko,
das eine Jagdszene mit Falke darstellt und auf
schreckliche politische Ereignisse anspielt. Der
Altar ist aus dem 17. Jahrhundert.