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DAS LANDESMUSEUM

Ancona lignea, nel museo del territorio->Siehst das beiliegende File
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Das Kloster des alten Krankenhauses von San Daniele del Friuli aus dem 17. Jahrhundert, vorher auch schon Domenikanerkloster und nach dem Erdbeben 1976 renoviert worden, beherbergt heute das Landesmuseum. Es fungiert nicht nur als dynamisch und aktiver Mittelpunkt der Erhaltung und Studiums, sonder auch als Kulturwerkstatt für das ganze Gebiet um San Daniele.

Im Besitz des Museums befinden sich ca. 23.000 Werke, die in drei wichtige Abteilungen eingeteilt sind: Archäologie, Kunstgeschichte mit Werken aus dem Mittelalter, moderne und zeitgenössische und die Abteilung der Völkerkunde.

 

Zu der ersten Abteilung gehören Funde aus verschiedenen Ausgrabungsstätten aus der ganzen Gegend. Besonders bemerkenswert sind die Fundgegenstände aus der Ausgrabungsstätte "Die Totenstadt im Steinbruch", 1980 am äußerten Gebietsrand von San Daniele entdeckt und auf das Flavische Zeitalter zurückgeht. Dabei handelt es sich größtenteils um Handwerksarbeiten und unversehrte Aussteuergeegenstände, sowie Gegenstände aus Keramik (Vasen und Amphoren), Stein ( Gebrauchsgegenstände und ein Hostienkelch), Metall ( Halsbänder aus Bronze und Silber, Geldstücke, Fibeln) und Glas (Saalben- und Balsambehälter). In der gleichen Abteilung werden auch Restteile aus den Befunden einiger Landhäuser aus der Römerzeit aufbewahrt. Größtenteils handelt es sich hierbei um Anphoren, Stückteile aus Cotto, Mühlsteinen, Urnen, Behältern, die gemeinsame Zeugen des Alltagslebens der Anfänge unserer Zivilisation darstellen. Diese Abteilung beefindet sich innerhalb der Dauerausstellung „Vicentius et Justa“, eine zusammenhängende undd rationale Ausstellung aller Ausgrabungsfunde dieses Gebietes aus dem langen Zeitraum zwischen Frühgeschichte ( 11. Jh v.Chr.) und Neuzeit. Die kunstgeschichtlichen Sammlungen beinhalten wichtige und eindrucksvolle Werke, wie z.B.: Grabsteinskulturen, von denen besonders die Geburt Christi von 11. – 12.Jh und die Flügelaltare hervortreten, wie auch der venezianisch, geschnitzte, vergoldete Holzaltar (1441) nach Vivarini, der den Venezianern Paolo di Amedeo und Michele Giambono zugeschrieben wird, die Klageszene für den Tod Christi ( 1488) von dem Bayern Leonard Thanner, nach dem Modell der deutschen Vesperbilder.

Vielreich und gut gegliedert ist auch die Gemäldeabteilung. Es handelt sich um Tafel- und Leinwandgemälde und Affreskenreste aus dem 14. und 15. Jh., die durch die Reißtechnik gerettet werden konnten. Einige Werke stammen aus Spenden und Nachlässen und zeugen auf Kultur- und Kunstaustausch zwischen Venezien und den Alpenländern.

Von bemerkenswerten Interesse ist die Kreuzigung (15.Jh.) aus der nordischen Schule, die Werke der Renaissance aus Genua des 17.Jh. (Nachlaß Vidoni), die Madonna del Carmine von E. Pini (17. Jh.) , die Heimsuchung Mariä von G. Dizioni (17. Jh.) und eine Leinwand von der Schweizerin Angelica Kaufmann (Ende 18. Jh.). Etwa 2000 Funde bezüglich auf Gebrauchsgegenstände, Kunst und Handwerk vervollstängigen das Landesmuseum mit der Abteilung Völkerkunde und stellen ein aussergewöhnliches Zeugnis des Lebens und der Kultur in Friuli dar.